Chronik

Schützenjahre 2014 – heute

Schützenjahr 2015

Die Satzung musste infolge eines formalen Änderungsvorschlages des zuständigen Amtsgerichtes in Paderborn nochmals in drei Paragraphen modifiziert werden. Dieses fand nach kurzer Diskussion ebenfalls die Zustimmung der Mitgliederversammlung. Nachdem die Satzung im Februar durch die Eintragung im Vereinsregister rechtskräftig geworden war, stand den Neuwahlen der Bruderschaft im März der Weg offen.

Nach 27 Jahren Vorstandsarbeit, davon 18 Jahre als Oberst, kandidierte Karl-Heinz Schwarze nicht mehr. Sein herzlicher Dank galt der Bruderschaft, die ihm das „schönste Amt“ im Dorf solange anvertraut hatte.

Schützenjahr 2014

Die Satzungskommission (Meinolf Hagen, Christian Sievers, Meinolf Stork, Mathias Bertgen, Dirk Osburg, Christoph Grawe, Karl-Heinz Schwarze als auch Rüdiger Beulen) unter der Leitung des Schützenbruders Franz Becker stellte die ersten Satzungsbearbeitungen vor. Natürlich entstand hierbei eine angeregte Diskussion, die jedoch zielgerichtet den Fahrplan für die Vorstellung der Neuen Satzung im Juni und zur Verabschiedung im Oktober vorgab.

Das Königschießen zog sich wiederum zäh hin, um dann völlig überraschend einen gezielten Königsschuss zu erleben. Adam Marley nahm freudestrahlend die Glückwünsche der Festbesucher entgegen und gestaltete mit seiner Königin Janine Brandt ein gelungenes Schützenfest. Höhepunkt beim Schützenfrühstück war der Besuch königlicher Gäste aus seinem Heimatland England.

Bei dem Internet Aufruf: „Cold Water Challenge“ nahm unsere Bruderschaft dank des Eggefreibades erfolgreich teil.

Der Entwurf der Satzung wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gebilligt und mit großer Mehrheit verabschiedet. Allerdings hatte diese wichtige Beschlussfassung nur eine geringe Anzahl von Schützenbrüdern zur Teilnahme veranlasst.

Eine große Trauer überschattete zum Jahreswechsel das Leben der Bruderschaft. Eugen Glab, Fähnrich der Unterdorfkompanie, war plötzlich und unerwartet verstorben. Seine Fröhlichkeit, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbereitschaft als auch sein Weg von Integration sind vorbildlich gelebte Satzungsideale, die Spuren hinterlassen haben.

Dunkle Wolken zeichnen sich am Horizont auch für den Vogelschießstand ab, denn gesetzliche Vorschriften verschärfen bei kostenträchtigen Sicherungsmaßnahmen die weitere Nutzung einer alten Tradition, um den König zu ermitteln.

Mitgliederstand: 411 Schützenbrüder

Schützenjahre 2011 – 2013

Schützenjahr 2013

Der Jahresbeginn auf der Mitgliederversammlung stand im Zeichen von Veränderungen. Nach 31 Jahren Vorstandsarbeit schied Meinolf Stork zuletzt in der Funktion als Major aus. Viele Jahre hat er als „Lotse“ loyal, pflichtbewusst und mit hoher Kompetenz insbesondere den jeweiligen Oberst beraten. Als sein Nachfolger wurde der Schützenbruder Christoph Reinen einstimmig gewählt.

Weiterhin standen erste Anregungen zur Modifizierung der Satzung aus dem Jahre 1998 zur Diskussion. Die Versammlung beauftragte den Vorstand unter Mithilfe erfahrener als auch jüngerer Schützenbruder den Satzungsentwurf vorzubereiten. Das Nichtraucherschutzgesetz gilt nun auch für alle öffentlichen Veranstaltungen unserer Bruderschaft. Erste Erfahrungen deuten auf eine Änderung der Feierkultur und das Volumen des Bierausschanks in der Netehalle hin.

Das Königschießen veränderte die heile Welt in Neuenheerse. Kein Schützenbruder wollte die Verantwortung für den Königsschuss übernehmen. Erstmals in der Geschichte der Bruderschaft konnte für das laufende Jahr kein König ermittelt werden. Selbst in Notzeiten hatte es so etwas im Dorf nicht gegeben. Der Vorstand entschied sich für eine eintägige Veranstaltung mit Schützenball, denn das Fundament unseres dreitägigen Schützenfestes ist die Anwesenheit von König, Königin und Hofstaat.

Erfreulich hingegen war die Teilnahme an den monatlichen Schießabenden.

Mitgliederstand: 413 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2012

Dieses Spruchband weist innerorts daraufhin, die Schützenbruderschaft ist wieder aktiv. Mit großem Dank verbindet der Vorstand die 30jährige Zusammenarbeit mit den Dringenberger Burgmusikanten. Sie sind ein Garant für zünftige und begeisternde Marsch- und Volksmusik.

Das Schützenfrühstück entwickelte sich beharrlich zu einer Traditionsveranstaltung und die Fahne der Bad Driburger Schützengilde ist ein treuer Begleiter unseres Festumzuges mit der Ehrenmalfeier am Sonntag. Unser Dank gilt den Fahnenoffizieren aus Bad Driburg, die gerne unsere Gäste sind.

Zu den anstehenden Wahlen in der Jahreshauptversammlung hatten der Oberst und der Major rechtzeitig informiert, nicht mehr zu kandidieren. In der Wahlversammlung fand sich kein Kandidat für diese Vorstandsämter. Oberst und Major blieben geschäftsführend im Amt und die JHV beschloss eine Außerordentliche Jahreshauptversammlung für den 03. März 2012. Für den geschäftsführenden Vorstand wurden der Schriftführer, Christoph Grawe, und der Rechnungsführer, Franz-Josef Rustemeier, eindrucksvoll bestätigt.

Wahlen der Oberdorfkompanie (einstimmig)

Hauptmann Andreas Struck

Feldwebel Daniel Stork

Fahnenoffiziere Michael Meyer und Stefan Peters

Fähnrich Mathias Bertgen

Wahlen der Unterdorfkompanie (einstimmig)

Hauptmann Thorsten Vogt

Feldwebel Meinolf Ziegeroski

Fahnenoffiziere Dirk Osburg und Thomas Koisiak

Fähnrich Fehlanzeige.

Eine Findungskommission hatte nun den Auftrag, die Nachbesetzungen zu koordinieren. Als eindrucksvollen Dank für die vorbildlich geleistete Arbeit wurde dem Major Meinolf Stork und posthum dem Hauptmann Jochen Jürgens der Verdienstorden durch die Bruderschaft verliehen. Feldwebel Daniel Stork und Schützenbruder Klaus Mikus wurden als Schießmeister bzw. Schießwart beim Königschießen bestätigt. Tobias Kröger folgte dem Schützenbruder Heinz Kubicki im Lauf des Jahres als Web-master nach. Heinz Kubicki hat sich große Verdienste um die Aufstellung und Pflege der Homepage erworben. Weder die Findungskommission noch die Außerordentliche Jahreshauptversammlung fanden einen Kandidaten für die Ämter des Obersten und Majors. Daraufhin stellte sich Major Meinolf Stork noch einmal für 1 Jahr zur Verfügung und wurde einstimmig wiederge-wählt. Oberst Schwarze erklärte daraufhin, weiter geschäftsführend im Amt zu bleiben. Der Schützenbruder Eugen Glab wurde einstimmig zum Fähnrich der Unterdorfkompanie gewählt. Die Bruderschaft nahm mit dem Vorstand, Königspaar und Hofstaat sowie den Prinzen am Festumzug während des Diözesankönigsfestes im Juli in Altenheerse teil. Die Beteiligung von 650 Schützen und 100 Musikern war schon ein besonderes Erlebnis. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bruderschaft stammten der König, die Königin und der Jungschützenprinz aus einer Familie. Johannes, Gaby und Carsten Hesse können stolz und glücklich auf diese Überraschung sein.

Mitgliederstand: 418 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2011

Die Jahreshauptversammlung beschloss auf Vorschlag des Vorstandes die Ehrungen für die Treuemitgliedschaft von nun an während dieser Veranstaltung durchzuführen.

Der Schießstand wurde durch die großzügige Hilfe der Stadt Bad Driburg, mit viel Eigenleistung und guter Zusammenarbeit mit dem Betreiberverein energetisch modernisiert. Für die ansprechende Farbgestaltung der Wände zeigte sich unser Schützenbruder und Malermeister Karl-Heinz Rustemeyer mit seinen Mitarbeitern verantwortlich. Ein Brunchfrühstück ließ die Mitglieder mit Familien-angehörigen und Gäste einige gesellige Stunden verleben.

Das Vereinspokalschießen fand wieder guten Zuspruch und mit der Frw. Feuerwehr einen würdigen Sieger.

Der Informationstag mit geselligem Beisammensein für die Witwen verstorbener Schützenbrüder fand wiederum eine gute Beteiligung und harmonische Stimmung bei Kaffee und Kuchen und einem eindrucksvollen Vortrag des Rechnungsführers, Franz-Josef Rustemeier, von seiner diesjährigen Reise zu den Geburtstagsfeierlichkeiten der englischen Königin in London.

92 Birkenkreuze mit einer Rose geschmückt erinnerten während der Ehrenmalfeier an die im 1. und 2. Weltkrieg gefallenen und vermissten Neuenheerser Mitbürger. Alle Anwesenden waren tief emotional berührt und sehr viele auswärtige Gäste suchten in den nächsten Tagen unser Ehrenmal inmitten des Dorfes auf, um diese Zeichen der Liebe auf sich wirken zu lassen. Die Rose sollte symbolisieren: vergiss mich nicht und auch nicht die zivilen Opfer von Krieg, Terror und Gewalt.

Ein großes Birkenkreuz erinnerte an die im Auslandseinsatz gefallenen Soldaten der Bundeswehr. Den Kranz legte der Schützenbruder und aktive Soldat Thomas Koisiak, gerade aus Afghanistan zurückgekehrt, nieder.

Abschließend wurde auch die Oberdorffahne mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Höxter (Hauptstelle Bad Driburg) ebenfalls durch die Schwestern der Missionarinnen vom Kostbaren Blut gründlich überholt.

Es gilt einmal herzlichen Dank zu sagen, den Damen des Vorstandes für ihren fleißigen Einsatz zu allen Festtagen, den Medienbeauftragten, Heiko Bulk (Presse) und Heinz Kubicki (Internet).

Unter großer Anteilnahme des Dorfes, der Schützenbrüder und auswärtiger Trauergäste wurde der Hauptmann der Unterdorfkompanie, Joachim Jürgens, Anfang Dezember zu Grabe getragen. Die Schützenbruderschaft wird ihn ehrend und dankend in Erinnerung behalten. Der Silvesterball führte noch einmal Schützen und viele Gäste in der Nethehalle harmonisch zusammen.

Bisher haben 50 Schützenbrüder die Schützenschnur erworben, davon in

11 Gold

18 Silber

21 Bronze

Weiterhin „Gut Schuss“.

Mitgliederstand: 426 Schützenbrüder.

Schützenjahre 2008 – 2010

Schützenjahr 2010

Das Verlegen der Sandsteinplatten vor dem Ehrenmal und die Instandsetzung der Treppe zum Kalandshaus bildeten unter der Federführung der Schützenbrüder Engelbert Osburg und Josef Rustemeier den Abschluss der Ehrenmalsanierung.

Die Gratulation zum Geburtstag erfolgt zukünftig erst ab dem 75. Lebensjahr durch Vorstandsmitglieder.

Im Jahr seiner Regentschaft bewies König Andreas Struck seine Schießtechnik und wurde Sieger beim Vergleichsschießen der Neuenheerser Könige.

Die Schützennachfeier fällt vorläufig wegen zu geringer Teilnehmerzahl und zugunsten der Silvesterparty aus

Der Jungschützentag der Stiftsdörfer fand mit reger Beteiligung in Altenheerse (Ausrichter) statt. Ein umfangreiches Bogenschießen begeisterte und zeigte stolze Ergebnisse auf. Fähnrich Alexander Mikus belegte den 2. Platz und war damit bester Neuenheerser Schütze.

Die Bruderschaft unterstützte organisatorisch in treuer Verbundenheit den Spielmannszug beim Stadtmusikerfest und den Betreiberverein bei der 10jährigen Spitzbubenparty in der Nethehalle.

Zum 50jährigen „Jagdpachtjubiläum“ in Neuenheerse gratulierte auch die Schützenbruderschaft anerkennend und dankbar der Familie Storm, die zugleich ein großer Förderer unserer Bruderschaft ist.

Beim Stiftsmarkt beteiligte sich die Bruderschaft beim Neuenheerser-Vereinsinformationsstand. Die Bruderschaftsfahnen hatten nach 52 Jahren treuen Dienst eine Restaurierung notwendig. Zunächst wurde die Unterdorffahne mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Paderborn (Zweigstelle Neuenheerse) durch die Schwestern der Missionarinnen vom Kostbaren Blut in Neuenbeken gründlich überholt.

Im 103. Lebensjahr verstarb der allseits beliebte ehemalige Präses Geistlicher Rat Josef Löcker. Die Bruderschaft erwies ihm mit beiden Fahnen und großer Abordnung die letzte Ehre beim Begräbnis in Heinsberg (Sauerland).

Das langjährige Vorstandsmitglied (Fähnrich) Manfred Gutsche erhielt für überdurchschnittliche Leistungen und vorbildlichen Einsatz (Ehrenmal – Klus – Friedhof) den Verdienstorden der Bruderschaft.

Für Familienfeiern steht der Schießstand nach Absprache mit dem Betreiberverein jetzt auch den Mitgliedern zur Verfügung.

Mitgliederstand: 427 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2009

Die Schützenbruderschaft übernimmt dauerhaft die Aufbewahrung und Pflege der Fahne der Kyffhäuserkameradschaft, die sich infolge zu geringer Mitgliederzahl aufgelöst hat. Der Fahnenschrank und ein Archivbild verbleiben im Schießstand.

Auf Anregung von Oberst Schwarze bildet sich aus passionierten Amateurkarnevalisten der Bruderschaft eine Tanzgruppe, die bei Karnevalsveranstaltungen der KFD und in der Nethehalle unter großem Beifall mit dem „Schüttendancer“ (fortan ihr Künstlername) ihre gelungene Premiere feierte.

Die Sanierung des Denkmales auf dem Ehrenmal wurde unter der Leitung des Restaurators Axel Kebernik (Altenbeken), Oberst Schwarze und Major Stork sowie mit hohem ehrenamtlichem Einsatz zahlreicher Schützenbrüder und finanzieller Unterstützung der Stadt Bad Driburg erfolgreich durchgeführt. Die Stätte der Erinnerung hat an Würde gewonnen.

Gleichzeitig wurde durch die Stadt auf Anregung der Bruderschaft und der Mitbürgerin Helga Hicker das Saturninenkreuz wieder restauriert.

Erstmals wurden vor allem durch jüngere Schützenbrüder öffentlich Poloshirts mit stilisierten Emblemen der Bruderschaft getragen. Sie sollen außerhalb von Festveranstaltungen das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Außendarstellung fördern.

Das Heringsessen bildet traditionell für den Vorstand und das Königspaar mit Hofstaat den Abschluss des Schützenfestes.

Beim ersten Schießen der Könige zeigte sich Martin Knorrenschild (König 1998) als zielsicherster Schütze und nahm die begehrte Urkunde glücklich in Empfang.

Eine weitere Auslandsreise führte Schützenbrüder und befreundete Gäste nach Schottland zum Military-Tattoo in Edinburgh.

Mitgliederstand: 428 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2008

Mit beiden Fahnen, König, Jungschützenprinz mit Begleitoffizieren und einer weiteren Ehrenformation nimmt die Bruderschaft ganztägig an den Feierlichkeiten in Heinsberg (Sauerland) zum 100. Geburtstag ihres ehemaligen Präses, Pfarrer i.R. Josef Löcker, teil. Jede Sekunde war wohltuend ausgefüllt.

Beim Dorf- und Umwelttag trotzten zahlreiche Schützenbrüder den widrigen Wetterverhältnissen und packten kräftig mit an. Durchgeführt wurden: Pflegearbeiten am Ehrenmal mit Mitgliedern der Reservistenkameradschaft, Sanierungsarbeiten an der Pflasterung des Kirchparkplatzes, Entbuschung am Stausee und Neugestaltung des Weihen Teiches. Bei der Klusreinigung zeigten begeisterte Schützenbrüder Tradition, Mitverantwortung, Heimatliebe und Verbundenheit untereinander. Weiterhin unterhielten sie ganzjährig den Pflegedienst an der Ehrenmalanlage und begannen mit der Umgestaltung der Gehwege.

Teilnahme am 275-jährigen Jubiläumsfest (12.05.) der St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733    e.V. mit zahlreicher Schützenabordnung. Aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der Bad Driburger Schützengilde am 13.07. nahm unsere Bruderschaft mit Königspaar, Hofstaat, Fahnenabordnung und Vorstand teil. Auf dem Hinweg gratulierten wir in gleicher Formation unseren sichtlich überraschten Festwirt, Johannes Keuter, zum 40. Geburtstag.

Einführung des neuen Präses, Pfarrer Hubertus Rath, in Begleitung des evangelischen Pastors Martin Hellwig.

Heinrich Tanzmann, erster König (1948) nach dem Krieg, ist auch 60 Jahre später ein leuchtendes Beispiel für den Königsschuss und die Betreuung kranker Vereinsmitglieder ist ein Herzensanliegen des  Vorstandes.

Erstmals wurde während der Kinderbelustigung wieder durch ein Würfelspiel ein Kinderkönigspaar  ermittelt. Mike Lappe und Aline Clausner strahlten mit dem Hofstaat um die Wette und führten eine prächtige Polonäse an.

Der ehemalige Präses Pastor Josef Löcker besuchte im 101. Lebensjahr die Ehrenmalfeier zum Schützenfest und sprach ein nachhaltiges Grußwort. Er segnete zugleich die Bruderschaftsfahnen, die er vor 50 Jahren geweiht hatte, sowie die anwesenden Fahnen der örtlichen Vereine und der Schützengilde Bad Driburg. In der Nethehalle wurde er von Jung und Alt begeistert gefeiert.

Zum 70-jährigen Priesterjubiläum gratulierte eine Ehrenabordnung der Bruderschaft.

Der Silvesterball, initiiert von Hauptmann Andreas Struck, als Begegnungsabend für Mitglieder und Gäste, fand inner- und außerörtlich regen Zuspruch und soll fortgesetzt werden.

Mitgliederstand: 436 Schützenbrüder.

Schützenjahre 2005 – 2007

Schützenjahr 2007

Major Günther Pastoors scheidet aus persönlichen Gründen nach 16 jähriger ehrenamtlicher und anerkannter Vorstandsarbeit (Fahnenoffizier / 2. Vorsitzender) unter anhaltendem Beifall der Generalversammlung aus dem Vorstand aus.

Dem „Schwaneyer Königspaar Hans Lothar und Doris Hagen“ gratulieren wir herzlich, vor allem weil „Lothar“ Neuenheerser und bewährtes Mitglied unserer Bruderschaft ist. Zweimaliger Empfang von Weihbischof Dr. Matthias König auf dem Freiplatz vor der Kirche St. Saturnina durch eine Ehrenformation: Anlass: Pontifikalamt zum 50jährigen Jubiläum von St. Kaspar und zur Einweihung einer Nepomukbüste auf der Schlossbrücke in Begleitung des orthodoxen Bischof Dr. Julius Johannes Aydin.

Erstmals Ausgabe einer Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft an ein Mitglied unserer Bruderschaft: Ehrenmitglied Rudolf Uhe.

Für die Erneuerung der „Sebastiansglocke“ stiften die Mitglieder und Freunde der Bruderschaft 1.100,00 €.

Eine ungewöhnliche Manövergeschichte aus dem Jahre 1953 (Panzerunglück Haus Lüke) führt den damaligen Kommandanten Douglas Dawson aus Newcastle (Schottland) zurück nach Neuenheerse. Hier wird er freundschaftlich empfangen und es entsteht eine anhaltende gute Freundschaft zur Bruderschaft und zum Dorf.

Mitgliederstand: 437 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2006

Die Beitragserhöhung um 10,00 € auf 25,00 € dient überwiegend einer zeitgemäßen Finanzierung der Dotation von Königs- und erstmalig auch Hofstaatpaar(en) als auch Jungschützenprinz.

Die Bereitschaft zur Übernahme der Königswürde mit einem zeitgerechten Schuss war nicht gegeben. Letztendlich war es der Jugend erst am späten Abend vorbehalten, die Tradition eines jährlichen Schützenkönigs für unsere Bruderschaft und die Dorfgemeinschaft zu erhalten.

Mitgliederstand: 447 Schützenbrüder

Schützenjahr 2005

Die Mitgliederpflege stand nach den ereignisreichen Vorjahren zentral im Mittelpunkt. Diese Zielsetzung des Vorstandes wurde durch gute Antrittsstärken bei den Festumzügen, rege Beteiligung bei der Beerdigung eines Mitgliedes und einer deutlich verbesserten Teilnahme an der Schützennachfeier belohnt.

Die Ehrenmalfeier wurde wegen schlechten Wetters nicht abgesagt, sondern kurzfristig in die Stiftskirche verlegt. Diese Entscheidung des Vorstandes fand hohe Anerkennung bei Mitgliedern und Gästen und ist zukünftig eine mögliche Alternative.

Mitgliederstand: 449 Schützenbrüder

Schützenjahre 2002 – 2004

Schützenjahr 2004

Einführung einer Schützenschnur in den Stufen: Grün – Silber – Gold.

Pflasterung der Wegeeinfassungen rund um die Kirche. Drei Wochen waren fast täglich 20 Schützenbrüder ehrenamtlich für das Gemeinwohl in unserem Dorf nutzbringend tätig. Die Teilnahme an der Steubenparade in New York ließ unsere Bruderschaft erstmals in ihrer Geschichte international auftreten und vermittelte den Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis mit einer Tour d`horizon besonderer Touristenziele in den USA:

Niagara-Fälle – Amish People in Lancaster – Washington D:C. (Weiße Haus und Arlington Friedhof) – Philadelphia (Freiheitsglocke) – New York (Times Square, Harlem, Empire State Building).

Das Königspaar, Meinolf und Hildegard Stork, übermittelte nachhaltig den 150.000 Zuschauern auf der Fifth Avenue die Neuenheerser Schützenkultur. Erstmals gestaltete der Vorstand unter Führung von Oberst Schwarze für die Witwen verstorbener Schützenbrüder einen Informationstag mit geselligem Anteil. Zu dieser Veranstaltung wird nun zukünftig eine Woche vor Königschießen eingeladen, um aktuell zu informieren und Geschichte(n) in Erinnerung zu behalten. Als erstes Thema war eine Rückschau auf das 150jährige Eisenbahnjubiläum im Jahre 2003 ausgewählt worden.

Mitgliederstand: 443 Schützenbrüder

Schützenjahr 2003

Eine alte Tradition musste zeitgemäß modifiziert werden. Der Kranz wird bei einer Beerdigung nicht mehr vor dem Sarg des verstorbenen Mitgliedes durch das Dorf getragen,  sondern erst auf dem Friedhof aufgenommen.

Alle Treueehrungen wurden vom Schützenfrühstück auf die Schützennachfeier verlegt. Das Jahr war geprägt von den Festveranstaltungen zum 150jährigen Jubiläum des „Königplatzes“ auf der Alten Ziegelei mit dem Besuch von König Friedrich Wilhelm IV. aus Anlass des höchsten Eisenbahnsteigungspunktes im damaligen Preußen.

Festakt in der Alten Dechanei mit einem amüsanten und mitreißenden Vortrag des Ortsheimatpflegers; Dr. Peter Bonk, zum Thema „Preußens Gloria in Neuenheerse“.

Darstellung vom Eintreffen des historischen Eisenbahnzuges und Empfang der Delegation (VIP) nach historischem Vorbild mit über 500 Schützen aus Neuenheerse und Umgebung. Das Grußwort spricht SKH Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, ein Jahrgangskamerad unseres Schützenbruders Carl Joachim Jürgens aus gemeinsamer Bundeswehrzeit. Die Temperaturen lagen teilweise über 40 Grad.

Mitgliederstand: 453 Schützenbrüder

Schützenjahr 2002

Erstmalig wurde ein Vergleichsschießen zwischen Ober- und Unterdorf durchgeführt. Zweimaliger Bischofsempfang, am 09.06. Missionsbischof Erwin Kräutler und am 05.10. Weihbischof Hans Josef Becker, jeweils auf dem Freiplatz vor der Kirche St. Saturnina, durch eine Ehrenformation.

Mitgliederstand: 459 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1999 – 2001

Schützenjahr 2001

Mit Beginn dieses Jahres wurde der Schießstand der Kyffhäuserkameradschaft von der Schützenbruderschaft übernommen und die Bruderschaftsfahen fanden dabei hier eine neue Unterkunft. Teilnahme am Jubelfest in Pömbsen und mit einer Fahnenabordnung bei der offiziellen Enthüllung der Bronzebüste Friedrich des Großen auf dem Parkgelände des Neuenheerser Wasserschlosses.

Mitgliederstand: 468 Schützenbrüder.

Schützenjahr 2000

In diesem Jahr wechselte die Biersorte von Rheder Pils auf Krombacher Pils. Zusätzlich gibt der Festwirt, Herr Keuter, 100 Liter Freibier bei jedem Schützenfrühstück aus, das mit großem Jubel von der Mehrheit der Mitglieder angenommen wurde.

Jungschützenprinz und seine Begleitoffiziere erhalten auf Beschluss des Vorstandes Schulterstücke.

Vorstellung einer möglichen Teilnahme an der Steubenparade in New York durch Oberst Schwarze. Geplant ist die Reise für das Jahr 2004.

Mitgliederstand: 469 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1999

Die Schützenbruderschaft erlangt erstmals Internetpräsenz über die Internetseite des Verkehrsverein (Plakat Schützenfest). Umbaumaßnahmen für die Nethehalle, bezüglich Theke und Kellnerausgabe, werden durch Oberst und Major vorgestellt.    Zum ersten Mal wurde der neue Königstisch in der Nethehalle aufgebaut.

Mitgliederstand: 459 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1996 – 1998

Schützenjahr 1998

Der große Zapfenstreich wurde erstmals am Ehrenmal durchgeführt. Auf Antrag wurde die Dotation für König und Königin erheblich erhöht, leider stieg auch der Mitgliedsbeitrag. Weiterhin soll die Schützennachfeier um einen Festakt erweitert werden. Die Ehrungen für Treue-Mitgliedschaft und Ehrenmitglieder werden hier erfolgen, da beim Schützenfrühstück diesen nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Mitgliederstand: 458 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1997

Karl-Heinz Schwarze, Major, wurde auf der Jahreshauptversammlung einstimmig zum neuen Schützenoberst gewählt. Willi Tewes, sen. erhält die Bezeichnung „Ehrenoberst“ zugesprochen. Höhepunkt der im Jahre 1997 durchgeführten Veranstaltungen, war insbesondere der Jungschützentag mit Altenheerse und Kühlsen sowie dem Jungschützenprinzenschießen nach alter „Väter Sitte“. Dieser Jungschützentag hat seinen Ursprung aus dem Jubiläumsjahr 1993 entwickelt. Er lässt die Jungschützen der drei ehemaligen Stiftsdörfer immer an der von ihnen gepflanzten Schützeneiche auf der „Schüttenwiese“ nahe Kühlsen jährlich zusammentreffen, um den dreiteiligen „Pokal der Stiftsdörfer Altenheerse – Kühlsen – Neuenheerse“ zusammenfügen. Anschließend wird zu der gemeinsamen Pflege des Schützengeistes der „Stiftsprinz“ zu ermittelt. Bis 1996 wurde der beste Jungschütze jährlich durch das Scheibenschießen im Schießstand der Kyffhäuserkameradschaft ermittelt. Seit 1997 schießen die Jungschützen mit Luftgewehr auf eine 2,20 Meter im Quadrat große Holztafel, auf der in Abständen von 20 cm elektrische Glühlampen angebracht sind, woran der hölzerne Vogel an dünnen, fast unsichtbaren Drähten hängt.

Mitgliederstand: 451 Schützenbrüder

Schützenjahr 1996

Anlässlich des Schützenfrühstücks werden erstmals keine Bierwertmarken mehr ausgegeben. Vielmehr wird die kostengünstigere Freibierregelung angewandt. Im Hinblick auf die Erlangung der Gemeinnützigkeit verabschiedet eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 08.11.1996 eine neue Satzung mit einer angefügten Geschäftsordnung.

Mitgliederstand: 451 Schützenbrüder

Schützenjahre 1993 – 1995

Schützenjahr 1995

Eine maßvolle Beitragserhöhung von 18,00 – auf 24,00 DM sorgt dafür, dass weiterhin keine überzogene Ausgaben getätigt werden. Unter großem Beifall der Zuschauer nahm eine zahlreiche Abordnung der Neuenheerser Schützen nebst Königspaar und Hofstaat am Kreisschützenfest in Herbram teil. Mit einem von der Schützenbruderschaft gestalteten Gottesdienst wurde dem Kriegsende vor 50 Jahren gedacht. Insbesondere der Schützenbruder Franz Wiederhold hatte in diesen letzten Kriegstagen dafür gesorgt, dass Neuenheerse vor größeren Schäden bewahrt blieb.

Mitgliederstand: 436 Schützenbrüder

Schützenjahr 1994

Nach einer Ausschreibung der Schänke erhält Gastwirt Johannes Keuter aus Buke erstmalig den Zuschlag. In einem feierlichen Gottesdienst werden die Reliquien der Hl. Saturnina und Fortunata, begleitet durch die Schützenbruderschaft, nach erfolgter Renovierung der Stiftskirche am 26.11.1994 zum zweiten Mal in diesem Jahr im Hochchor ausgesetzt. Einen Tag später empfängt die Bruderschaft Weihbischof Dr. Consbruch, der die renovierte Stiftskirche wieder ihrer eigentlichen Bestimmung übergibt. Im Rahmen des Dorftages werden die beiden seitlichen Wege zum Ehrenmal durch die Schützenbruderschaft in zwei Wochen bei anhaltend guter Beteiligung der Schützenbrüder neu gepflastert.

Mitgliederstand: 439 Schützenbrüder

Schützenjahr 1993

Das Jubelfest zum 400 jährigen Bestehen zieht sich wie roter Faden durch das Vereinsjahr. Eine vom Schützenbruder Anton Freitag verfasste Chronik schildert 400 Jahre Schützenwesen in Neuenheerse. Den Auftakt der festlichen Veranstaltungen bildete ein erstmals durchgeführter Schützenfamilientag der ehemaligen Stiftsdörfer im Anschluss an die Saturinenprozession. Hier wurde der Neuenheerser Schützenbruder Josef Stork zum historischen König ausgerufen. Es folgten die Jubiläumsfeierlichkeiten in Altenheerse, Istrup und Kühlsen. Das eigene Jubelfest begann mit dem Zapfenstreich, bei dem der Neuenheerser „Schützen- und Heimatmarsch“ uraufgeführt wurde. Am Sonnabendmorgen folgte ein feierlicher Festakt, zu dem alle noch lebenden Königspaare gekommen waren. Msgr. Dr. Kuhne (Harderhausen) hielt eine fesselnde und humorvolle Ansprache. Der Sonntag gehörte den auswärtigen Schützenabordnungen mit den vielen Königs- und Hofstaatpaaren, die mit dem Neuenheerser Königspaar, nach einem großen Sternmarsch aus 4 unterschiedlichen Richtungen, auf dem Sportplatz des Gymnasiums St. Kaspar Aufstellung nahmen. Mit einem stimmungsvollen Schützenfrühstück klang das Fest nach 4 Tagen am späten Montagnachmittag aus. Zum 400 jährigen Jubiläum wurde das Schützenkleinod um zwei Medaillons erweitert.

Mitgliederstand: 438 Schützenbrüder

Schützenjahre 1990 – 1992

Schützenjahr 1992

Im Mai feiern die Königspaare nebst ihren Hofstaatpaaren sowie die Offiziere aller Bruderschaften,- vereine und Gilden in der Nethehalle den traditionellen Königs- und Offiziersball der Großgemeinde Bad Driburg. Der Schützenbruder Hans-Günther Vogdt fertigt zwei große Bilder, die rechts und links neben der Bühne in der Nethehalle angebracht werden. Beim Königsschießen wird erstmals ein Königsadler im Marsch zur Nethehalle mitgeführt.

Mitgliederstand: 435 Schützenbrüder

Schützenjahr 1991

Die Dotation wird für den König auf 400,00 DM und für die Königin auf 700,00 DM festgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Neuenheerse sowie einer finanziellen Unterstützung der Brauerei Rheder wurde der Thekenbereich in der Nethehalle durch die Schützenbruderschaft grundlegend renoviert. Beim Fußball-Ortspokalturnier des SV Neuenheerse belegte die Bruderschaft den 1. Platz. Im Hohen Dom zu Paderborn empfängt der Schützenbruder Peter Schliffke im Beisein einer Abordnung der Bruderschaft durch Erzbischof Johannes Degenhardt die Diakonweihe.

Mitgliederstand: 437 Schützenbrüder

Schützenjahr 1990

Herausragendes Ereignis im Schützenjahr 1990 war die Teilnahme an dem Historischen Festumzug anlässlich des 700 jährigen Stadtjubiläums in Bad Driburg. Die Bruderschaft stellte dabei auf einem Festwagen die Einführung einer Äbtissin dar. Durch die Anschaffung von Transparenten und Wimpelketten können nun die Ortseingänge sowie der unmittelbare Bereich um das jeweilige Königshaus ansprechend geschmückt werden.

Mitgliederstand: 437 Schützenbrüder

Schützenjahre 1987 – 1989

Schützenjahr 1989

Unter der tatkräftigen Mithilfe der Kyffhäuserkameradschaft richtet die Bruderschaft erstmalig das Großgemeindepokalschießen der Stadt Bad Driburg aus.

Mitgliederstand: 411 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1988

Willi Tewes sen., Major, wurde auf der Jahreshauptversammlung mit überwältigender Mehrheit zum neuen Schützenoberst gewählt. Er trat damit in die Fußstapfen von August Beulen, der dieses Ehrenamt 12 Jahre lang innehatte. August Beulen erhält die Bezeichnung „Ehrenoberst“ zugesprochen. Die Königsdotation wurde von 450 DM auf 600 DM erhöht.

Mitgliederstand: 418 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1987

Neuenheerse Schauplatz einer Superfeier: „Der Heiligen gebührt die große Prozession.“ Im Mai festlicher Umzug mit Schützen, Geistlichen und rund 800 Gläubigen zur 1100-Jahr-Feier der Übertragung der Reliquien der Heiligen Saturnina. Zur Feier konnten 55 Gäste aus dem befreundeten Ort Sains les Marquion (Frankreich) begrüßt werden. Beim Schützenfest wurde erstmals nach der Schützenmesse –vor der Freiterrasse des Wasserschlosses– der Große Zapfenstreich durch den Spielmannszug Neuenheerse und die Dringenberger Burgmusikanten gespielt.

Mitgliederstand: 410 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1984 – 1986

Schützenjahr 1986

Auf Antrag von Angehörigen des Spielmannszuges, die auch gleichzeitig Schützenbruder waren, wurde beschlossen, das Eintrittsalter von 18 Jahren auf 16 Jahre herabzusetzen. Erstmals wurde beim Königschießen ein Jungschützenprinz ermittelt. Rechnungsführer Franz Rustemeyer scheidet aus persönlichen Gründen nach 21-jähriger ehrenamtlicher und anerkannter Vorstandsarbeit unter anhaltenden lautstarken Applaus der Generalversammlung aus dem Vorstand aus. Teilnahme an den Jubiläumsumzügen in Herbram und Altenbeken. Der linke Zugang der Nethehalle wurde durch die Bruderschaft mit einer neuen Packlage und Verbundsteinpflaster erneuert. Die Stadt Bad Driburg überlies der Bruderschaft einen Raum im Keller der Nethehalle, welcher neu hergerichtet wurde, zum Abstellen von Geräten.

Mitgliederstand: 402 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1985

Die Bruderschaft nahm am Festumzug zum 250-jährigen Bestehen der Schützenbruderschaft Herste, am 400-jährigen Jubelfest des Heimatschutzvereins Asseln sowie an der Fahnenweihe in Alhausen teil. Durch die Hauptleute wurde mehrmals beklagt, dass sie beim Bestellen der Sargträger sowie Kranzträger oft sehr viele Absagen bekommen.

Mitgliederstand: 371 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1984

Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, dass sowohl das diesjährige als auch die zukünftigen Schützenfeste am 2. Augustwochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) gefeiert werden. Der Termin für das Vogelschießen wurde auf das letzte Juliwochenende (Samstag) festgelegt. Da der Besuch der Schützenmesse am Samstagmorgen aufgrund der Feier am Freitagabend immer mehr zurückging, wird seit diesem Jahr die Messe am Freitagabend zu Beginn des Schützenfestes gefeiert.

Mitgliederstand: 378 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1981 – 1983

Schützenjahr 1983

Teilnahme der Bruderschaft mit beiden Fahnen, Königspaar und Hofstaat am Jubelfest zum 250-jährigen Bestehen der Schützenbruderschaft Schwaney, sowie am Jubelschützenfest (150 Jahre) der Bürgerschützengilde Bad Driburg.

Mitgliederstand: 360 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1982

Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zwecks Neuwahl des zweiten Vorsitzenden (Major) und des Feldwebels Oberdorf, da der amtierende Major aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.  Im April wurde der traditionelle Königs- und Offiziersball mit allen Majestäten und Hofstaatpaaren, sowie den Offizieren aller Bruderschaften, -vereine und Gilden der Großgemeinde Bad Driburg in der Nethehalle gefeiert.   Erstmalig konnten die Dringenberger Burgmusikanten für die Marschmusik auf Königschießen und Schützenfest verpflichtet werden.

Mitgliederstand: 353 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1981

Die schlechte Beteiligung an den letztjährigen Schützennachfeiern führt dazu, dass die Schützennachfeier erstmalig mit den beiden Kompanieabenden zu einer Veranstaltung zusammengefasst und dann als „Geschlossene Gesellschaft“ in der Nethehalle gefeiert wird. Die Termine von Beerdigungen werden wegen schlechter Beteiligung und eines deutlichen Aufrufes durch Präses Giesers mit sofortiger Wirkung sorgfältiger in der Bruderschaft bekannt gemacht. Der Vorstand mit Königspaar und Hofstaat nahm an der Weihe der Jungschützenfahne der Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Pömbsen und weiterhin am Jubelfest der Schützenbruderschaft St. Martinus Reelsen 1681 teil.

Mitgliederstand: 334 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1978 – 1980

Schützenjahr 1980

In diesem Jahr werden erstmals die Hauptleute, Feldwebel und Fahnenoffiziere von den Mitgliedern der jeweiligen Kompanie allein gewählt. Die Schützennachfeier im Oktober leidet erneut unter der mäßigen Beteiligung der Schützen. Auch die Kompanieabende im November im Gasthaus Sievers-Ostermann sind sehr schlecht besucht. Der Ruf nach einer gemeinsamen Veranstaltung wird immer lauter.

Mitgliederstand: 342 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1979

Auf Grund einer Neuausschreibung der Schänke wird als neuer Festwirt Herr Christoph Dittrich aus Dringenberg verpflichtet. Schankpreis: 10.850,00 DM. Die Schützenbruderschaft setzt das Saturninenkreuz mit Hilfe der kath. Kirchengemeinde wieder instand und nimmt am Jubelfest in Grundsteinheim mit einer großen Abordnung sowie Königspaar und Hofstaat teil.

Mitgliederstand: 327 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1978

Erneut wurde dem Festwirt Pütter aus Neuenbeken die Schänke zu einem Preis von 10.300,00 DM  übertragen. Die Dotation für König und Königin wird um jeweils 100,00 DM erhöht. Die Bruderschaft unterstützt in diesem Jahr die Neugestaltung von Crulls Kreuz sowie die Instandhaltungsarbeiten an der Kluskapelle.

Mitgliederstand: 305 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1975 – 1977

Schützenjahr 1977

Erstmals feiert die Bruderschaft ihr Schützenfest am 2. Wochenende im August. Zwecks Förderung der Kameradschaft sollen Kompanieabende eingeführt werden. Mit einem Startkapital von jeweils 1.000,00 DM werden die Kompaniekassen eröffnet. Verantwortlich ist der jeweilige Hauptmann.  Der Vorstand beschließt, eine Haftungs- und Erneuerungsrücklage in Höhe von 5.000,00 DM auf ein Sparbuch fest anzulegen.

Mitgliederstand: 323 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1976

Zum neuen Oberst wählt die Mitgliederversammlung den Schützenbruder August Beulen. Der Jahresbeitrag wird um 3,00 DM erhöht.

Mitgliederstand: 338 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1975

Die Bruderschaft beschließt, zwei eigene Gewehre für das Königschießen anzuschaffen. Somit entfällt die jährliche Ausleihe bei der Nachbarbruderschaft in Dringenberg. Das Jubiläum der Schützenbruderschaft Dringenberg sowie das Musikerfest des Spielmannszuges Neuenheerse werden durch die Bruderschaft aktiv unterstützt. Seit 1975 wird beim Scheibenschiessen, das während des Königschiessens stattfindet, der beste Jungschütze (Jungschützenprinz) ermittelt. Zum Zeichen seiner Prinzenwürde wird dem Jungschützen das im Jahre 1853 für den Jungschützenkönig angefertigte silberne Kreuz verliehen.

Mitgliederstand: 322 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1972 – 1974

Schützenjahr 1974

Oberst Theo Bohn tritt aus gesundheitlichen Gründen als Oberst zurück. Josef Knorrenschild übernimmt das Amt bis zum Ende der laufenden Wahlperiode. Die Bruderschaft unterstützt den Spielmannszug Neuenheerse bei der Anschaffung neuer Uniformen mit einem Betrag von 2.000,00 DM. Die Bruderschaftsmitglieder tendieren zu mehr Blasmusik bei den Tanzkapellen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20. März 1974 wird eine neue Satzung verabschiedet und diese erstmalig ins Vereinsregister beim Amtsgericht Brakel eingetragen. Die Bruderschaft nimmt am Schützenfestumzug in Paderborn teil.

Mitgliederstand: 257 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1973

Der erkrankte Oberst Theo Bohn begrüßte zur Mitgliederversammlung die anwesenden Mitglieder über ein Tonband. Über dieses moderne Medium gab er auch seinen Jahresbericht ab. Die Bruderschaft nimmt im Zuge eines Vereinsausfluges am Jubiläumsfest der Schützengilde Ickern (bei Castop-Rauxel) teil.

Mitgliederstand: 269 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1972

Erstmalig findet das Königschießen an einem Samstag statt. Die Schützenmesse wird auf den Samstagmorgen verlegt. Für die Sarg- und Kranzträger wird eine Aufwandsentschädigung beschlossen und gezahlt. Beabsichtigt ein Schützenbruder sich erneut zum König zu schießen, so muss eine Frist von 10 Jahren eingehalten werden.

Mitgliederstand: 243 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1969 – 1971

Schützenjahr 1971

Die Bruderschaft tritt in den „Verein der Schützenbruderschaften des Kreises Warburg“ ein. Dadurch können die GEMA-Gebühren um jährlich 10% gesenkt werden. Die Mitgliederversammlung beschließt, die Schützennachfeier im Herbst ausfallen zu lassen und dafür im Anschluss an die Mitgliederversammlung eine Tanzveranstaltung durchzuführen.

Mitgliederstand: 230 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1970

Die Bruderschaft kleidet sich in neue grüne Schützenjacken und wandelt die Schulden durch gute Einnahmen an den Festveranstaltungen in ein ansehnliches Guthaben um.

Mitgliederstand: 227 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1969

Erst mit 91 Jahren wurde Franz Arens zum Ehrenmitglied ernannt. Ein Beschluss über die Anschaffung von zwei Fahnenschränken sorgte dafür, dass die Bruder-schaftsfahnen in den Gaststätten Wiederhold und Ikenmeyer öffentlich auch außerhalb von Festtagen zu betrachten waren.

Schützenjahre 1966 – 1968

Schützenjahr 1968

375 jähriges Bestehen der Schützenbruderschaft. Erstmals wird auf dem neuen Schießstand hinter der Nethehalle „scharf“ geschossen. Mit dem 21. Schuss und in einer noch nie da gewesenen Zeit von nur 19 Minuten erringt August Beulen die Königswürde. Für dieses Jubelfest hat die Jahreshauptversammlung beschlossen, den Hofstaat auf 6 Paare zu erhöhen. Die Veranstaltungen waren an allen Tagen ein überragender Erfolg.

Mitgliederstand: 215 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1967

Ein benannter Kulturausschuss nimmt die Arbeit für das Jubiläumsjahr 1968 auf. Die Gemeinde Neuenheerse informiert über den aktuellen Sachstand zum Hallenbau, insbesondere über die zu erbringende Eigenleistung.

Eine erneute Abstimmung über die Anschaffung von einheitlichen Uniformen wurde wegen fehlender Zustimmung vertagt.

Schützenjahr 1966

Es findet eine erste Diskussion zur Anschaffung einer einheitlichen Uniform (Grünröcke) für das 375jährige Jubelfest (1968) statt. Der Vorschlag des Vorstandes fand die einmütige Zustimmung der Jahreshauptversammlung.

Schützenjahre 1963 – 1965

Schützenjahr 1965

Nach fünfzehn Jahren als Vorsitzender der Schützenbruderschaft stellt sich Johannes Vogdt im gleichzeitigen Jahr seiner ersten Königswürde nicht mehr zur Wiederwahl. Sein Nachfolger wird Theo Bohn. Auf Vorschlag des neuen Oberst und des amtierenden Schützenkönigs wird die Aufstellung von zwei Schützenkompanien beschlossen, die die Bezeichnung Ober- und Unterdorfkompanie tragen. Beide Kompanien werden von je einem Hauptmann und Feldwebel angeführt, die auch dem erw. Vorstand angehören.

Mitgliederstand: 214 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1964

Bei der Neuwahl war die Bezeichnung für den Fahnenoffizier: alte bzw. junge Fahne. Die Reliquienträger meldeten sich selbstverständlich freiwillig, wobei der kleine Schrein vom „Trommlerkorps“ getragen wurde.  Das Schützenfest wurde am 01. und 02. 08. gefeiert, weil nur an diesen Tagen das Zelt geliefert wurde.  Kassenbestand am 31.12.1964

Einnahmen*: 8.193,62 DM

Ausgaben: 6.155,34 DM

Überschuss: 2.037,68 DM

*davon:

Eintrittsgelder am 01.08.: 696,00 DM (348 Personen a 2,00 DM)

Eintrittsgelder am 02.08.: 666,00 DM (333 Personen a 2,00 DM)

Standgeld für Eisverkauf (Mathilde Glunz): 3,00 DM

Bußgelder (versäumte Beitragszahlung): 125,00 DM

Schützenjahr 1963

Eine weitere Zeltmieterhöhung veranlasste notwendigerweise eine Beitragserhöhung von 10,00 auf 12,00 DM. Diese Beitragsanhebung war mit einer Splittung verbunden: Mitglieder ab 65. bis 75. Lebensjahr 50 % ab 75. Lebensjahr und älter 25 %. Für die Gestellung eines Schützengewehres sind 2,50 DM zu entrichten. Weiterhin werden Schützenbrüder benannt, die den Bau der Nethehalle beraten sollen.

Schützenjahre 1960 – 1962

Schützenjahr 1962

Die Dotation für den König und die Königin wurde auf zusammen 250,– DM festgesetzt und die Zeltkosten stiegen auf 1.200,– DM. Die Jahreshauptversammlung fand erstmals um 16:00 Uhr im Jugendheim statt und fasste den Beschluss, ein Aufnahmegeld 1,– DM zu erheben.

Schützenjahr 1961

Königstreffen: Symbolischer Festakt eingebunden in das Schützenfrühstück.

Mitgliederstand: 177 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1960

Wieder erneute Diskussion über den Hallenbau. Nach dem Antrag der Schützenbruderschaft vom 25.02.1960 wurde von der Gemeindevertretung Neuenheerse am 05.02.1960 einstimmig der Bau beschlossen.

Mitgliederstand: 160 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1957 – 1959

Schützenjahr 1959

Ernennung des neuen Pfarrers, Wilhelm Grundmann, zum Präses der Schützenbruderschaft. Erhöhung der Dotation für den König auf 150,00 DM und die Königin auf 100,00 DM.

Mitgliederstand: 155 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1958

Nach lebhafter Diskussion der Schützenbruderschaft über die farbliche Gestaltung der zwei neu anzuschaffenden Kompaniefahnen wurde beschlossen, diese bei der Bonner Fahnenfabrik zum Preis von insgesamt 2.400,00 DM zu bestellen. Am 03. November wurde der Präses der Schützenbruderschaft, Pfarrer Josef Löcker, nach Balve versetzt. Zum Abschied wurde ihm ein Ölgemälde der Stiftskirche überreicht. Am 30. November wurde der neue Präses, Pfarrer Wilhelm Grundmann, eingeführt.

Mitgliederstand: 161 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1957

Neue Statuten wurden einstimmig angenommen. Ehrenmitgliedschaft ab dem 70. Lebensjahr. Einführung einer 1-stündigen Kinderbelustigung nach dem Schützenfrühstück.

Mitgliederstand: 160 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1954 – 1956

Schützenjahr 1956

Am 04. November 1956 weihte Generalvikar Dr. Tuschen vier neue Glocken, die alle das Neuenheerser Wappen tragen. Die Glocken wurden in einer Glockengießerei zu Gescher gegossen; die schwerste wiegt 30 Zentner und ist dem hl. Sebastian, dem Patron der Schützenbruderschaft, geweiht. Auf einer Blattrolle trägt sie über dem Relief des Schützenkleinods die Inschrift:

„GOTT MIT UNS, 1593 – 1956, PRAESES LÖCKER, OBERST VOGDT, 212 SCHÜTZEN.“

Diese Glocke wurde gemeinsam von der Gemeinde Neuenheerse und der Schützenbruderschaft gestiftet. Die Schützen spendeten 700,00 DM.

Mitgliederstand: 165 Schützenbrüder. (Reduzierung wegen Glockenspende ?)

Schützenjahr 1955

Austritt der Schützenbruderschaft aus dem Bund historischer Schützenbrüder. Grund: Verdoppelung der Beiträge. Als Vereinsbeitrag wurde pro Schütze 8,00 DM bezahlt. Die Dotation für den König und die Königin belief sich auf 150,00 DM.

Mitgliederstand: nicht protokolliert.

Schützenjahr 1954

Festlegungen:

Schützenbrüder tragen verstorbene Mitglieder kostenlos zu Grabe. Das verstorbene Mitglied wird mit einem Kranz bei der Beerdigung gewürdigt. Heftige Diskussion über den Neubau einer Halle. Nach dem Wort von Oberst Vogdt: „Die Zeit ist reif, dass wir uns ernstlich mit dem Bau einer Halle befassen müssen“, wird ein Bauausschuss mit: Wilhelm Arens, Wilhelm Knorrenschild, Präses Löcker, Bürgermeister Josef Witte und Josef Schwarze eingerichtet. Ausflug der Schützen in den Harz für 8,00 DM pro Person mit einem Zuschuss von 2,00 DM / Person aus der Bruderschaftskasse.

Mitgliederstand: nicht protokolliert.

Schützenjahre 1951 – 1953

Schützenjahr 1953

Das Jubelfest zum 350jährigen Bestehen der Bruderschaft im Jahre 1943 konnte wegen des Krieges nicht gefeiert werden. Zum 360jährigen Bestehen der Schützenbruderschaft und zur Erinnerung an die Gründung der Jungschützenbruderschaft vor hundert Jahren gab es 1953 zwei Königspaare mit Hofstaat.  Im selben Jahr wurde mit Hilfe der Schützenbruderschaft das 1924 an der Nordseite der Stiftskirche angebrachte Ehrenmal umgesetzt. Das Relief stammt vom Künstler Schlawingk aus Vietze an der Elbe und wurde durch den Bildhauer Drollshagen aus Paderborn in Sandstein gehauen.

Mitgliederstand: nicht protokolliert.

Schützenjahr 1952

Neumitglieder: 10 Schützen, Aufnahmegebühr: 1,00 DM. Der Schützendiener (Beitragseintreiber) bekam eine Entschädigung von 30,00 DM pro Jahr. Der junge Spielmannszug erhielt zur Unterstützung (Rechnungsbezahlung) 38,00 DM als Vorschuss auf Spielleistungen 1952.

Mitgliederstand: nicht protokolliert.

Schützenjahr 1951

Erhöhung des Jahresbeitrages auf 8,00 DM. Ein Strafgeld bei Nichtantreten von 1,00 DM wurde ebenfalls beschlossen. Das Tragen von einheitlichen Schützenmützen und weißen Handschuhen wurde Pflicht. Erstmalig bekam die Königin 50,00 DM Schussgeld, der König gab 50,00 DM ab und behielt 100,00 DM Schussgeld.

Mitgliederstand: 216 Schützenbrüder.

Schützenjahre 1948 – 1950

Schützenjahr 1950

Wahl von Oberst Johannes Vogdt (Oberst bis 1965). Anwesend 106 Schützen. Der Mitgliedsbeitrag betrug 1,00 DM pro Jahr. Das Schützenfest sollte bei „Ikenmeyer“ im Saal mit angebautem Zelt (200 m2) auf Kosten des Festwirtes gefeiert werden; Abstimmung: 81 ja und 25 nein. Schon damals gab es ein Schussgeld für den König von 150 DM, das entsprach in etwa einem Monatslohn zu der damaligen Zeit. Auf die Frage: „Sollen wir auch 1950 ein Schützenfest feiern?“ hörte man dann aus voller Kehle ein einstimmiges und deutliches „Ja“.

Mitgliederstand: 232 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1949

Einzige Generalversammlung der Schützenbruderschaft im „Hotel zum Eggegebirge“ (Lappe) mit Heimatfestnachfeier am 11. September. Die Eröffnung führte der 1. Vorsitzende Wilhelm Freitag durch. Aus Geldmangel (?) haben nach heftiger Diskussion einige Schützen ihren Beitrag erst nach einer Anmahnung bei der JHV entrichtet. Jedoch verlief die Heimatfestnachfeier (Ball) mit einem Überschuss von 543,00 DM harmonisch.

Mitgliederstand: 218 Schützenbrüder.

Schützenjahr 1948

Die englische Militärregierung hatte jede Vereinstätigkeit für die Deutschen verboten. In Neuenheerse setzte sich der damalige Pfarrer und Präses, Ludwig Struckmann, unermüdlich für das Wiederaufleben der Schützenbruderschaft ein. Am 13. Juni, am Feste des hl. Antonius von Padua, fand das erste Königschießen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Gezahlt wurde noch in Reichsmark. Die Königswürde hatte der aus Schlesien vertriebene Heinrich Tanzmann errungen. Zur Königin erwählte er sich Christine Tewes. Das Schützenfest wurde am 18. und 19. Juli gefeiert. Der Festumzug musste wegen des starken Regens auf 20:00 Uhr verlegt werden. Gefeiert wurde im Saal Ikenmeyer. Die Musik spielte bis 4:00 Uhr morgens.

Mitgliederstand: 240 Schützenbrüder

Anekdote gemäß Protokoll: (Originaltext)

„Beim Königschießen am 13. Juni war ein Überschuss von 670,00 Reichsmark zur Spar- und Darlehnskasse gebracht worden. Aber am 20. Juni trat die Währung ein und das ganze Geld ist futsch. Trotzdem wurde beschlossen, ein Schützenfest zu feiern.“